Mittwoch, 4. juni 2008
In einem echten Playoff-Krimi erkämpfte sich Alba Berlin in Spiel vier einen 82:78-Erfolg in Oldenburg und zieht damit in das Finale um die Meisterschaft 2008 ein. Matchwinner in einer schon fast verloren geglaubten Partie war Dragan Dojcin mit 15 Punkten, 7 Rebounds und 72 Prozent Wurfquote.

Die Skyliners Frankfurt haben dagegen in den Halbfinal-Playoffs der Bundesliga ihren ersten Matchball vergeben und müssen wieder um den Einzug ins Endspiel bangen. Das Team von Trainer Murat Didin kassierte in Bonn eine deutliche 60:79 (33:51)-Niederlage. Damit steht es in der "Best-of-Five"-Serie 2:2.

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Montag, 2. juni 2008

Alba Berlin hat unfreiwillig das Playoff-Halbfinale noch einmal spannend gemacht: Der Hauptrunden-Sieger kassierte gegen die Baskets Oldenburg eine überraschende 73:79 (40:32)-Heimpleite und muss damit in der "best-of-five"- Serie noch auf den entscheidenden dritten Sieg warten.

Die Niedersachsen verkürzten damit auf 1:2 und genießen in der vierten Partie Heimrecht. Im zweiten Halbfinale gingen die Skyliners Frankfurt gegen die Telekom Baskets Bonn durch einen 58:48 (24:30)-Sieg mit 2:1 in Führung. Spiel vier findet ebenfalls am Dienstag (18.30 Uhr) in Bonn statt.

Vor 7719 Zuschauern sah Alba, das seit fünf Jahren auf einen Meistertitel wartet, lange wie der sichere Sieger aus. Die Berliner dominierten die erste Halbzeit und schienen beim Pausenstand von 40:32 den Grundstein für die schnelle Endspiel-Qualifikation gelegt zu haben. Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber zunächst besser in Schwung und führten schnell mit zehn Zählern Vorsprung. Doch dann schlich sich beim siebenmaligen Champion ein wenig der Schlendrian ein, so dass die Norddeutschen immer näher herankamen und zum Ende des dritten Abschnitts zum 55:55 ausgleichen konnten.

Perkovic bester Werfer

Zu Beginn der letzten zehn Minuten zog Berlin zwar noch einmal auf 60:55 davon, doch die Oldenburger, die im Viertelfinale Meister Brose Baskets Bamberg ausgeschaltet hatten, zeigten eine tolle Moral und drehten die Partie doch noch zu ihren Gunsten. "Wir wollten die Serie auf keinen Fall mit 0:3 verlieren. Jetzt ist alles wieder offen", sagte Oldenburgs Ruben Boumtje Boumtje, der mit wichtigen Rebounds im Schlussviertel großen Anteil am unerwarteten Erfolg hatte. Richtig in Fahrt kam in den letzten zehn Minuten auch Rickey Paulding, der im Schlussviertel mit drei Dreiern für die Wende sorgte.

Bester Werfer bei Oldenburg war jedoch Jasmin Perkovic (16 Punkte), bei Berlin traf Immanuel McElroy (24) am häufigsten. Alba-Coach Luka Pavicevic ging mit seinen Spielern hart ins Gericht: "Sie dachten, nach dem 2:0 würde alles ganz leicht gehen. Oldenburg hat mit Kampfgeist und Emotion zu Recht gewonnen."

In Frankfurt gaben die Telekom Baskets Bonn einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Das Team von Trainer Michael Koch führte in der Ballsporthalle zur Pause mit 30:24 und war das eindeutig bessere Team. Doch dann verloren die Rheinländer vor 4960 Zuschauern in der Ballsporthalle völlig den Faden. In der 25. Minute gingen die Skyliners beim Stand von 38:37 erstmals in Führung. Zwar kamen die Gäste noch einmal zurück und gingen erneut in Front (44:40). Doch angeführt vom Duo Pascal Roller/Ken Johnson schlugen die Gastgeber erneut zurück und verteidigten ihren Heimvorteil.

"Nun fahren wir mit ganz viel Selbstvertrauen nach Bonn und wollen uns dort für die klare Niederlage im Spiel zwei revanchieren", sagte Johnson, der mit 7 Punkten, 4 Blocks und 5 Rebounds großen Anteil am Frankfurter Sieg hatte. Der Amerikaner musste die ersten beiden Partien wegen einer Mandelentzündung pausieren. Bonns Trainer Michael Koch war dagegen frustriert. "Wir haben nach der Pause 15 Würfe in Serie nicht getroffen. So kann man kein Spiel gewinnen", sagte der Baskets-Coach. Bester Werfer bei Frankfurt war Nationalspieler Pascal Roller (16), bei Bonn glänzte Edward Basden (14).

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Samstag, 24. mai 2008
Die EWE Baskets Oldenburg stehen sensationell im Playoff-Halbfinale. Die Niedersachsen setzten sich im vierten Viertelfinalspiel um die deutsche Meisterschaft vor heimischem Publikum mit 83:70 (39:30) gegen Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg durch und gewannen die "Best-of-five"-Serie mit 3:1.
Das Team von Cheftrainer Predrag Krunic trifft in der Vorschlussrunde auf ALBA Berlin, das sich souverän mit 3:0 gegen die Eisbären Bremerhaven durchgesetzt hatte.

Für die Oldenburger ist der überraschende Einzug ins Playoff-Halbfinale der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Bester Werfer der EWE Baskets vor 3148 Zuschauern in der ausverkauften EWE-Arena war mit 24 Punkten der US-Amerikaner Rickey Paulding. Für Bamberg traf Dwayne Mitchell mit 18 Punkten am häufigsten.

"Die Bamberger haben vor allem in der zweiten Halbzeit enormen Druck entwickelt, aber meine Mannschaft war heute stark genug, dem Stand zu halten", sagte ein überglücklicher Oldenburg-Trainer Predag Krunic nach dem Spiel.

Die Niedersachsen treten zum ersten Playoff-Halbfinalspiel am kommenden Dienstag in Berlin an. Im zweiten Halbfinale stehen bereits die Telekom Baskets Bonn. Der Gegner wird am Samstag im fünften Playoff-Viertelfinale zwischen den Bayer Giants Leverkusen und den Deutsche Bank Skyliners ermittelt.


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Mittwoch, 21. mai 2008
ALBA Berlin hat als erstes Team das Playoff-Halbfinale in der Basketball-Bundesliga erreicht. Der Hauptrundensieger gewann auch die dritte Partie gegen Bremerhaven mit 95:73 (55:33) und rehabilitierte sich damit eindrucksvoll für das frühe Ausscheiden in der vergangenen Saison.

Vor einem Jahr war der siebenmalige Meister im Viertelfinale mit 0:3 an den Artland Dragons Quakenbrück gescheitert. Der Vizemeister muss seinerseits um das Weiterkommen zittern. Artland verlor Spiel drei in eigener Halle gegen die Telekom Baskets Bonn 76:77 (43:36) und liegt nun in der "Best-of-Five"-Serie 1:2 zurück.

Die Berliner hatten wie schon im ersten Heimspiel keine Mühe mit dem Tabellenachten der Hauptsaison. Zwischenzeitlich sah es sogar erneut nach einem Debakel für die Norddeutschen aus, die im ersten Duell mit 105:65 deklassiert worden waren.

Berlin mit starkem Start

Bereits zur Pause hatte ALBA das Weiterkommen praktisch gesichert und ging mit einem 22- Punkte-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Gastgeber, die in Immanuel McElroy (23 Punkte) ihren besten Werfer hatten, aber etwas ruhiger angehen. "Das sah leichter aus, als es war. Aber wir sind natürlich froh, dass wir so schnell durch sind", sagte ALBA-Kapitän Patrick Femerling. Bei Bremerhaven kam Brian Brown auf 20 Zähler.

Artland verschenkt Pausenführung

In Quakenbrück lag Artland zur Pause (43:36) noch auf Kurs. Vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena kämpfte sich Bonn - angetrieben vom überragenden John Bowler (21 Punkte) - nach dem Seitenwechsel aber zurück in die Partie. In der turbulenten Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse.

Zunächst brachte Winsome Frazier die Gäste mit einem Dreier 75:74 in Front, dann sorgte Leon Rodgers vier Sekunden vor dem Ende mit einem Korbleger scheinbar für den zweiten Artland-Sieg. Doch mit der Schlusssirene wendete Miah Davis die Partie erneut und brachte Bonn in der Serie mit 2:1 in Führung. "Ich bin natürlich überglücklich. Wir sind aber noch nicht durch. Das vierte Spiel wird wieder ein ganz schwerer Gang", sagte Bonns Trainer Michael Koch.

Bamberg unter Druck

Am Montag hatten die Bayer Giants Leverkusen gegen die Skyliners Frankfurt ihren zweiten Sieg gefeiert. In einer bis zum Schluss engen Begegnung war Brant Bailey (25) bester Werfer bei den Giants. Für die Frankfurter traf der ehemalige Leverkusener Derrick Allen (21) am häufigsten. Meister Brose Baskets Bamberg steht am Mittwoch (20.45 Uhr) mit dem Rücken zur Wand. Nach bislang zwei Niederlagen müssen die Franken gegen die Baskets Oldenburg unbedingt gewinnen, um ein vorzeitiges Ausscheiden zu vermeiden.

 

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Samstag, 17. mai 2008
Kobe Bryant hat den frühreren Serienmeister Los Angeles Lakers ins Finale der Western Conference der nordamerikanischen Profi-Liga NBA geführt. Die Kalifornier setzten sich bei Utah Jazz mit 108:105 durch und entschieden die Playoff-Serie "Best of seven" mit 4:2 vorzeitig.

Mehr zur NBA gibt's hier bei eurosport.yahoo.de
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