Perry startet Serie
Zu Beginn der Session gelang es Carter nicht, seine Führung auszubauen und sich von Perry abzusetzen - mehrfach vergab er seine Chancen zum Gewinn der ersten Frames. Von diesen Schwächen profitierte Perry, der erst ausglich und nach einer schwachen Safety mit einem Break von 58 in Führung ging. Der nächste Patzer von Carter sorgte schließlich für einen 11:9-Zwischenstand zur Pause.
Danach jedoch meldete sich Carter zurück, ein sauber gespieltes 68er-Break brachte ihn wieder heran. Im Gegnzug aber stellte Perry mit 82, dem höchsten Break dieser Session, den Abstand wieder her.
Die letzten beiden Frames schließlich waren von vielen verpassten Gelegenheiten auf beiden Seiten geprägt. Die ungewöhnlich hohe Fehlerquote beider Spieler ließ vermuten, dass der Druck im Kampf um den Finaleinzug im "Crucible" für beide zunehmend spürbar wurde. Irgendwie gelang es Carter jedoch, am Ende eines zähen, wenig begeisternden Hin und Her, beide Frames für sich zu entscheiden. Welcher der beiden Kontrahenten also erstmals ins WM-Finale in Sheffield, entscheided sich erst in der abschließenden Abend-Session.
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